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Lamas
Lamas
Lamas gehören zur Familie der Kamele. Die
Urkameliden stammten aus Nordamerika, ein Teil von ihnen wanderte über
Mittelamerika nach Südamerika, hier entwickelte sich die Gattung der
südamerikanischen Kleinkamele oder Neuweltkameliden.
Bereits vor 6000 Jahren
domestizierten die Indios die Wildformen der Neuweltkameliden und züchteten aus ihnen die großrahmigen
Lamas als Lasttiere und das kleinere Alpaka als Lieferanten für Wolle. Lamas
dürfen als Herdentiere nicht allein gehalten werden, sie benötigen in jedem
Fall mindestens einen Artgenossen. Sie haben eine ausgeprägte Rangordnung
innerhalb der Herde und das Spucken dient in der Regel dazu, diese Rangordnung
untereinander zu klären. Menschen werden in der Regel nicht bespuckt.
Lamas sind Schwielensohler und schonen dadurch
die Wiesen und Wege, auf den Weiden bleibt die Grasnarbe intakt, weil Lamas das
Gras nicht mit sondern oberhalb der Wurzel abzupfen.
Lamas
und Alpakas sind in Deutschland anerkannte landwirtschaftliche Nutztiere. Neben
der Wollgewinnung werden Lamas in Bellersen im Bereich der Tiergestützten Aktivitäten und der Tiergestützten Therapie eingesetzt, nähere Informationen dazu
finden Sie unter www.Krähenhof.de und www.lamatherapie.de .